Jerez de la Frontera wurde zur Capital Española de la Gastronomía 2026 gekürt – und das völlig zu Recht. Die andalusische Sherry-Metropole wird das ganze Jahr über zeigen, warum Essen und Trinken hier weit mehr als nur Nahrungsaufnahme sind: Es ist gelebte Leidenschaft, Geschichte und pure Lebensfreude.
Warum Jerez den Titel verdient hat
Mit über 60 geplanten Veranstaltungen und einem starken Konzept hat sich Jerez gegen andere Bewerber durchgesetzt. Die Jury lobte besonders die herzliche Gastfreundschaft, die lebendige Gastronomieszene und die gelungene Verbindung aus Tradition und Innovation.
Eine Küche voller Charakter
In Jerez dreht sich vieles um Sherry – und das schmeckt man. Die andalusische Küche ist geprägt vom jahrhundertelangen Austausch maurischer, jüdischer und christlicher Einflüsse.

Typische Gerichte, die man unbedingt probieren sollte:
- Riñones al Jerez – zarte Nieren in aromatischer Sherry-Knoblauch-Sauce
- Berza jerezana – kräftiger andalusischer Eintopf
- Pescaíto frito – knusprig frittierter frischer Atlantikfisch
- Tocino de cielo – der berühmte Eigelb-Karamellflan
Besonders schön sind die traditionellen Tabancos – gemütliche Kneipen-Bodegas, in denen Sherry, Flamenco und gute Küche zusammenkommen. Ein wunderbares Beispiel ist der Tabanco El Pasaje.
Das Programm 2026: „Come, bebe, ama Jerez“
Unter diesem Motto erwartet Besucher ein abwechslungsreiches Jahr mit Tapas-Routen, Themenwochen zum Roten Thunfisch, Sherry-Verkostungen, „Küche & Bulería“-Events und vielem mehr. Auch der Mercado Central de Abastos wird Schauplatz zahlreicher Aktionen sein.
Unser Tipp
Lasst euch treiben. Schlendert durch die Gassen von San Miguel oder Santiago, besucht renommierte Bodegas und genießt die entspannte Atmosphäre. Ein Glas Fino oder Manzanilla bei Sonnenuntergang gehört einfach dazu.
